Ein Leitfaden für Lehrkräfte
KORRIGMER macht die Korrektur textintensiver Klausuren objektiv, nachvollziehbar und vergleichbar – Sie treffen nur noch das pädagogische Urteil, das eigentliche Rechnen übernimmt das Tool.
Verarbeitet alle Daten lokal im Browser, ohne Übertragung an einen Server · entwickelt aus der Unterrichtspraxis
Das Spannungsfeld
Wer textintensive Klausuren korrigiert, kennt den Konflikt: Die Korrektur frisst Zeit – und zugleich will man sich entlang des Erwartungshorizonts möglichst objektiv und kriteriengeleitet durch jede Arbeit arbeiten. Erschwerend kommt hinzu, dass nicht jedes Kriterium gleich viel zählt und sauber gegen die erreichbaren Bewertungseinheiten verrechnet werden muss.
Ein Rechenfehler ist ärgerlich, aber auffindbar und korrigierbar – hier lauert nicht das eigentliche Problem.
Die Subjektivität schleicht sich dort ein, wo man glaubt, ungefähr einschätzen zu können, welche Gesamtbewertung „irgendwie gerechtfertigt" wäre – obwohl die Menge der Aspekte es unmöglich macht, sie alle gleichzeitig kriteriengeleitet gegeneinander abzuwägen.
Dieses pauschale Gesamturteil fühlt sich kriteriengeleitet an, ist es aber nicht – und genau so werden Schülerinnen und Schüler unbeabsichtigt ungleich behandelt. Ein guter Erwartungshorizont ist die unverzichtbare Grundlage, bewahrt einen allein aber nicht vor dieser Falle.
Die Lösung aus der Praxis
Eine Web-Anwendung, in die Sie sich als Lehrkraft einloggen und die Sie Schritt für Schritt durch eine faire, gewichtete und vergleichbare Korrektur führt. Sie verarbeitet alle Daten lokal im Browser, ohne Übertragung an einen Server. Entwickelt von Jan-Rickmer Feindt, Gymnasiallehrer aus Kassel – aus genau der Praxis heraus, in der dieses Problem Tag für Tag entsteht.
Aus der täglichen Korrekturpraxis am Gymnasium – nicht am Reißbrett, sondern dort, wo das Problem entsteht.
Das Tool übernimmt das Rechnen und das gewichtete Abwägen – Sie urteilen nur dort, wo es sachlich möglich ist.
KORRIGMER verarbeitet alle Daten lokal im Browser, ohne Übertragung an einen Server.
Im Überblick
In wenigen Minuten erklärt dieses Video die Idee hinter KORRIGMER – warum die eigentliche Subjektivität beim Abwägen entsteht und wie das Tool sie auflöst.
Der Paradigmenwechsel
Der entscheidende Unterschied liegt nicht im Werkzeug, sondern in der Art der Entscheidung, die von Ihnen verlangt wird.
So funktioniert's
Sie fällen nie mehr ein pauschales Gesamturteil – Sie treffen immer nur eine einzige, überschaubare Entscheidung. Das Zusammenführen übernimmt das Tool und hält es über alle Arbeiten hinweg einheitlich.
Auf der ersten Seite hinterlegen Sie die Rahmendaten zu Lerngruppe und Klausur: die Anzahl der Aufgaben sowie deren Gewichtung beziehungsweise die je Aufgabe erreichbaren Bewertungseinheiten. Damit steht das Gerüst, an dem sich alles Weitere orientiert.
Einmalig formulieren Sie sämtliche Bewertungskriterien je Aufgabe und legen fest, welchen prozentualen Anteil ein Kriterium an der Gewichtung innerhalb seiner Aufgabe ausmacht. Diese einmalige Definition ist der eigentliche Hebel – sie macht die Bewertung über alle Arbeiten hinweg konsistent.
Pro Kriterium wählen Sie über ein Dropdown, zu wie viel Prozent die Leistung erfüllt ist. KORRIGMER errechnet daraus die exakt erreichten Bewertungseinheiten und summiert sie je Aufgabe. Sie treffen dabei immer nur eine sachliche Einschätzung: Wie gut ist dieses eine Kriterium erfüllt? Zum Schluss tragen Sie Vor- und Nachnamen, die Zahl der sprachlichen Fehler und die Wortzahl ein – daraus berechnet das Tool automatisch den Fehlerindex.
Eine vollständige Zusammenfassung zeigt die erreichten Bewertungseinheiten je Aufgabe, die Gesamtsumme, den Prozentwert, den Fehlerindex und den daraus resultierenden Notenabzug – ausgewiesen als Note mit und ohne Abzug. In einem Textfeld können Sie optional ein persönliches, ausführliches Feedback ergänzen. Stimmt alles, speichern Sie den fertigen Rückmeldebogen auf Ihrem Gerät.
Transparenz
Die Mechanik bleibt im Hintergrund; sichtbar wird nur, was die Lernenden wirklich weiterbringt.
Die prozentualen Einschätzungen und die Gewichtung innerhalb der Aufgaben tauchen nirgends auf dem Rückmeldebogen auf. Sie dienen ausschließlich dazu, daraus eine textliche Rückmeldung zu erzeugen.
Auf dem Bogen erscheinen am Ende nur das jeweilige Kriterium und die dazu generierte Rückmeldung – sie macht transparent, in welchem Leistungsbereich das Kriterium erfüllt wurde, nicht die Mechanik dahinter.
Der pädagogische Fokus bleibt vollständig auf dem inhaltlichen Feedback – nicht auf dem Rechnen.
Datenschutz & Praxis
KORRIGMER nimmt Ihnen das pädagogische Urteil nicht ab – das bleibt, wo es hingehört. Es sorgt aber dafür, dass dieses Urteil nur dort gefragt ist, wo Sie es sachlich treffen können: auf der Ebene des einzelnen Kriteriums.
Der fertige Rückmeldebogen wird ausschließlich auf Ihrem eigenen Gerät gespeichert.
Die gespeicherte Datei ist durch eine Zugriffssperre geschützt: Erst nach Eingabe des erforderlichen Codes wird der Bogen wieder sichtbar – so, wie Sie ihn aushändigen würden.
Sie können den Bogen unkompliziert ausdrucken, an der gekennzeichneten Stelle unterschreiben und bei der Rückgabe übergeben.
KORRIGMER nutzen
Wählen Sie die Anwendung, die zu Ihrer Jahrgangsstufe passt. Die Anmeldung erfolgt als Lehrkraft.
Für die kriteriengeleitete Korrektur von Klausuren in der gymnasialen Oberstufe (E- und Q-Phase).
Oberstufe öffnen →Für Klassenarbeiten und Leistungsnachweise in der Sekundarstufe I am Gymnasium.
Sek I öffnen →Die Links öffnen die jeweilige Web-Anwendung in einem neuen Tab.
Rechtliches
E-Mail: j.feindt@kollegium.lg-ks.de
KORRIGMER ist ein privates und nicht gewerblich genutztes Tool. Nutzung auf eigene Gefahr. Für mögliche Fehler wird keine Haftung übernommen.